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| Bibliothek |
Der Donnerstag ist der Tag für
die Liebhaber eines guten Buches. Dann nämlich öffnet im Veteranenheim
die hauseigene Bibliothek. Entstanden ist sie auf Initiative des Wohnbeirates:
In einem Lagerraum sammelten sich viele Bücher an und fristeten ein
eher trauriges Dasein. Angesammelt hatten sie sich aus Nachlässen und Schenkungen, aber vor
allem auch von Bewohnern, die keinen Platz mehr für die Lektüre
hatten. So bot sich die Sichtung des Bestandes für eine hauseigene
Bibliothek an.
Nach dem unterschiedliche Möglichkeiten für die Unterbringung
von Regalen besprochen wurden, einigte man sich auf einen Besprechungsraum
im Keller. Hier waren bereits einige Bücher ausgestellt.
Gefüllt wurde die neue Bibliothek von Barbara Stach und Fred Schlinke
(Foto) in mühevoller
Kleinarbeit. Bücher mussten auf ihre Stabilität geprüft
werden, die richtigen Titel aus dem Fundus ausgewählt und vor allem
auch alle katalogisiert werden.
Eine Mammut-Aufgabe, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. Noch immer
werden im Haus zahlreiche Bücher gelagert, die noch nicht gesichtet
wurden oder die schlichtweg keinen Platz mehr in den Regalen des Raumes
finden können. So kann die Einrichtung aber auch lebendig gehalten
werden. Denn ganz im Sinne einer lebendigen Bibliothek werden immer wieder
Titel ergänzt oder ausgetauscht. Romane und Unterhaltung stehen dabei
vor allem im Interesse der Bewohner.
Eines unterscheidet die Bibliothek des Veteranenheims aber auch von anderen
Einrichtungen: Die Leihfristen werden im Sinne eines gemeinschaftlichen
Miteinanders recht flexibel gehandhabt.
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